Wieder was gelernt!

Emma lernt so viele Kleinigkeiten dazu, dass ich oft vergesse, sie zu dokumentieren. Mittlerweile isst sie gerne Reis (wir haben uns heute unterwegs schnell eine Portion vom Chinesen geteilt – mit Stäbchen!!!!) und Nudeln, Hirsebällchen und Butterbrotstücke, zieht sich überall hoch, leert die Spielzeugkiste erst aus und setzt sich dann drauf, catcht mit uns im Ehebett, schaut gerne vom Fenster in den Hof und spielt verstecken!

Fortschritte

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Wenn´s draußen kalt ist…

…wird drinnen gekuschelt!

Kuschelkurs

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Leseratte

Emma verbringt viiiel Zeit mit ihren Büchern. Am liebsten sitzt sie auf meinem Schoß und lässt sich vorlesen (Tierstimmen-Imitationen erheitern sie besonders), aber sie kann auch ewig selber drinnen blättern.

Leseratte

Ich lese jetzt auch wieder mehr – derzeit Krimis, in denen ein gewisser Kommissar Kluftinger (ein Columbo aus dem Allgäu) Morde aufklärt. Gar nicht schlecht!

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Land am Strome

Die City bekommt eine Schiffsstation – und was für eine! Zumindest die Baustelle am Schwedenplatz hat heute riesig gewirkt (ist mir da gestern Nacht nix aufgefallen oder haben die das heute aus dem Boden gestampft?). Ab 2010 sollen hier die Twin City Liner (die sehr beliebten Tragflügelboote zwischen Wien und Bratislava) und DDSG-Schiffe anlegen. Laut Pressemitteilung werden 750 m2 Glas und 300 Tonnen Stahl für das künftige „architektonischen Highlight am Donaukanal“ verbaut.

Nach Hermann´s Strandbar, dem Badeschiff und ein paar neuen Beisln endlich wieder mal ein großer Schritt in Richtung der lang angekündigten Belebung des Donaukanals.

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Weihnachtlich glänzet… die Stadt!!

Wien hat aufgerüstet und wer immer noch glaubt, in der Weihnachtszeit nach New York zu müssen, der möge nochmal nachdenken, beides gesehen, kein Vergleich!!!

Ich bin jetzt schon ein paarmal in der Dämmerung bzw. nachts über Kohlmarkt und Graben gewandelt – die Weihnachtsbeleuchtung ist nicht zu toppen (obwohl ich Tuchlauben und Kärntnerstraße eingeschaltet noch nicht gesehen habe).

Wenn hier – in Kombination mit den historischen Bauten (beleuchtet!) und den zig Weihnachtsmärkten, die so dicht sind, dass man sogar mit dem Kinderwagen locker 3 an einem Nachmittag schafft - keine Stimmung aufkommt, dann wird´s wohl nix mehr. Außer wir erleben doch noch verschneite Landschaften, aber im Moment schaut´s ja nicht danach aus.

Für alle, die es sich nicht live anschauen können, ein Link

PS: Was man für privat zu Hause lernen kann: blaue Weihnachtsbeleuchtung macht sich nicht gut (siehe die Wölkchen in der Nußdorferstraße) und zuviel ist gaaanz schlecht (siehe Rathausplatz)

PPS: Was ich an der Stelle auch noch in der Rubrik „no-no“ loswerden muss: am Rathausplatz steht neben der Krippe ein Bankomat!!!

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20 Jahre danach

Allerorts gedenkt man dieser Tage des Mauerfalls in Berlin. Ich hatte damals gerade maturiert und war nach Wien ins Studentenheim übersiedelt. Natürlich war 1989 schon zu spüren, dass wir Zeitzeugen eines immensen Umbruchs werden. Und jetzt, 20 Jahre später, belegt der Blick zurück, dass sich wirklich enorm viel getan hat. Der „Osten“ ist ein paar hundert Kilometer weiter östlich gerückt, der einstige „Ostblock“ wird gern als Zentraleuropa gesehen, aus der EG wurde die EU mit mehr als doppelt so vielen Mitgliedsstaaten, Internet und Mobilfunk haben unser aller Leben gewaltig verändert, zwischendurch haben wir mal die Währung gewechselt und während wir auf dem Maturafoto noch aussehen wie fleischgewordene Cockerspaniels, gibt es heute schon etliche Friseure, die Dauerwellen gar nicht mehr machen ;-o

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Weihnachtsmärkte

Noch fast 7 Wochen bis Weihnachten und nur noch 1 Woche bis in Wien die ersten Christkindlmärkte aufsperren. Emma und ich sind wild entschlossen, uns ins Getümmel zu werfen und den einen oder anderen Glühwein zu trinken. Außerdem kennen wir die Weihnachtsmärkte am Wilhelminenberg, am Cobenzel, beim Belvedere und im Türkenschanzpark noch nicht – na wenn das kein Auftrag ist! Wer Lust hat, mitzukommen, bitte melden!!

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Indoor

Emma hat noch immer erhöhte Temperatur (ich mag nicht dauernd messen,weil es ihr unangenehm ist), also ist das Nachmittagsprogramm mit V. und L. abgesagt und wir vergnügen uns indoor…

November

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Fieber!

Letzte Nacht waren wir viel wach, was ich auf einen neuen Zahn geschoben habe (das wäre dann Nr. 7) – heute hat Emma dann auf 39,7 Grad raufgefiebert, mit Zäpfchen ist die Temperatur Gott sei Dank schnell wieder runter gegangen. Ich hoffe, das war  nur ein kurzer Ausschlag und ist schon wieder vorbei – auf dass wir heute Nacht alle wieder schlafen und der beste aller Väter  nicht auf die Couch auswandern muss!

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Die Suche nach dem richtigen Kindergarten oder: Wien darf nicht Tokyo werden!

Was hab ich damals den Kopf geschüttelt über Berichte aus Japan, wo Eltern alle Hebel in Bewegung setzen um ihr Kind in den richtigen Kindergarten rein zu bringen, weil sonst die Karriere verbaut und das Leben quasi verpfuscht ist. Jetzt stehen wir selber vor der Qual der Wahl und sind untentschlossen, um nicht zu sagen ratlos.

Ob der private Kindergarten eines Ordens nur für Snobs ist, oder doch der einzige Ort, wo wahre Werte gepredigt werden (auch wenn Emmas Vater vom gleichen Orden mal eine heftige Watschn abgekriegt hat), müssen wir nicht mehr entscheiden – für Herbst 2011 sind wir hoffnungslos zu spät dran und wären auf aussichtslosem Platz auf der Warteliste.

Der Kindergarten der Kindercompany schaut nett aus, auch das Personal wirkt freundlich und an Kindern interessiert (auch wenn ein Kleinkind, das nicht zeitgerecht abgeholt wurde, bei unserem Besuch etwas lieblos im Kinderwagen zwischengeparkt und dann zur Aufbewahrung weitergegeben wurde) und für Juli 2011 gäb´s auch noch einen Platz – der uns bis heute unverbindlich reserviert wurde… äh, ich soll mich also entscheiden!! 2011 gibt´s („auf Grund der Nachfrage“) wahrscheinlich nur mehr bilinguale Gruppen, das heißt, obwohl die Stadt Wien den Grundbeitrag übernimmt, fallen monatliche Kosten von € 95,- (bei 16-20 Stunden pro Woche) bis € 195,- (bei Ganztagsbetreuung) an. Ob die englischsprachigen Assistentinnen aus Afrika und Thailand wirklich mehr kosten als österreichische sei dahingestellt…..

Hochgerechnet bis zum Schulantritt ergibt das einen Unterschied von ca. € 5.500,- im Vergleich zum städtischen Kindergarten (hey, um das Geld bräuchte Emma nicht bis zur Matura auf ihr erstes, kleines, altes Auto warten, sondern könnte schon zur Volksschule damit fahren!!).

Zum Thema bilingual war im Eltern-Heft 9/2009 zu lesen: „Verschultes Lernen ist für dieses Alter kaum geeignet. Selbst wenn die Kinder mit ein paar englischen Wörtern nach Hause kommen, bleibt ihnen die Fremdsprache fremd. Sie imitieren nur.“ Befürwortet wird das sogenannte „Immersionsverfahren“, wo die Sprache in den Alltag integriert ist (und nicht auf ein paar Spiele und Reime reduziert), für übliche Tätigkeiten verwendet wird und eine englischsprachige Erzieherin nur englisch redet. Zumindest Letzteres wäre erfüllt, auch wenn es sich dabei nicht um native speaker handelt.

Der städtische Kindergarten hat auch ganz nett gewirkt und ist recht geräumig, wäre ebenfalls in der Nähe und bietet von Kleinkindergruppen bis zum Hort Betreuung für Kinder – in erster Linie für berufstätige Mütter. Mutterschutz wird lt. tel. Auskunft gerade noch mal nachgesehen, aber sonst wird die angebotene Betreuungsdauer nach dem Ausmaß der Berufstätigkeit ausgerichtet. Hm, wieviel werde ich 2011 arbeiten? Außerdem wird man bei städtischen Kindergärten hinter vorgehaltener Hand vorm Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund gewarnt – obwohl: meine größere Sorge ist – jetzt mal pauschal verunglimpft - der “Gemeindebau“!! Was, wenn Emma dort einen Slang lernt, der sie für den Rest ihrer Tage disqualifiziert?!

Jedenfalls habe ich nach umfassender Web-Recherche, Telefonaten mit 4 Kindergärten  und Besichtigungsterminen in 3 Häusern noch immer ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht ausreichend Info für eine fundierte Entscheidung habe. Andererseits bemühe ich mich, am Boden zu bleiben und bei Kindergärten z.B. bezüglich Essen nicht höhere Standards anzulegen, als ich selbst im Alltag lebe. Und wir wollen Emma ja auch nicht ganztags abgeben und erst zu Schulbeginn wieder abholen, sprich: deutsch lernt sie hoffentlich von uns ausreichend und sie muss nicht zwingend zu Schulbeginn schon fließend in 5 Sprachen sein.

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