Archiv für April, 2008

Mono Sushi

Heute geh ich noch auf Sushi!!

Eigentlich gehe ich zu Yoga (ein wirklicher Tipp: Klaus Giritzhofer!), aber beim Hingehen überlege ich schon, was ich anschließend beim Japaner essen könnte :-) Ja, so bin ich, ein wirklicher Yogi wird aus mir wohl in dieser Inkarnation nicht mehr, aber ich merke, dass es mir sehr gut tut. Außerdem ist die Gruppe unaufgeregt, ich kann zu Fuß hingehen und nachher gibt´s Best Sushi in Town (ex aequo mit dem „Dots“ auf der Mariahilferstraße) im

Mono Sushi

Das Lokal in der Schottenfeldgasse ist von außen unscheinbar und innen typisch japanisch nüchtern. Aber um all das geht´s nicht: die Misosuppe ist super gut, die Lachs-Sushi zerfallen richtig im Mund, die Yakitori-Spieße kommen in g´schmackiger Sauce und die Udon-Suppe kann ich auch nur empfehlen! Ich hab schon viel Sushi probiert – das sind die besten!!!! (Das Dots ist ganz anders ausgerichtet und somit nicht direkt vergleichbar) Und die Betreiber sind seeeeehr nett und herzlich. Ein Must für alle Sushi-Liebhaber!

 Mono Sushi Bar, Schottenfeldgasse 5, 7. Bezirk, Tel. 01/5228780

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Neon

Der heutige Abend gibt Anlass zur Eröffnung der Kategorie: „Lokale“. Restaurantkritikerin wollte ich schon lange mal werden… bevorzugt möchte ich dafür bezahlt und von Küchenchefs gefürchtet werden, aber jeder fängt mal klein an =)

NEON

Severin Corti hat im Standard das „Neon“ gelobt – Grund genug, um mit meinem zu Besuch weilenden Schwager Erich vorbeizuschauen.

Umgebung: wirkt eher tot und Beton-wüstig, Teil des neuen Bürokomplexes „Skyline“ bei der U4 Spittelau

Innenausstattung: cool, nüchtern, hip, pinke Neon-Installation an der Decke, tw. Sichtbeton, schwarze Möbel, 2 Bankreihen in der Mitte des Raumes mit kl. Tischen für je 2 Personen dazu

Essen: hochwertige Zutaten, Gemüse nicht totgekocht, mehrere Gerichte mit Tofu, Reis gut, Mango Lassi gut, ein paar Suppentöpfe, solide Auswahl (Ente, Fisch, Rind, Schwein, Tofu etc.)

Service: etwas chaotisch (wir werden zu Beginn gleich 2x knapp hintereinander gefragt, was wir trinken möchten und dann kommt vorerst mal nur 1 Hauptspeise) – aber das sind evtl. nur Anfangsschwierigkeiten; freundlich, schnell

Und was heißt das jetzt: Tipp für alle, die gerne asiatisch essen und ein neues Lokal anschauen wollen, wer keine Lust dazu hat, versäumt aber auch nix Bahnbrechendes…

Neon, Gürtelbogen 215/216, Heiligenstädter Straße 29-31, 1190 Wien, Tel. 01/908 17 72, Küche tägl. 11-23 Uhr

On a side note: das Babu (da waren wir noch auf einen after-drink) verlangt laut Getränkekarte € 0,25 für ein kleines Glas Wasser – böse!! Geistiger Vermerk: mit Bann belegen!!

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Wild cooking – ein Blick hinter die Kulissen

Gestern warn sie also da, die FreundInnen aus der Arbeit und Gott sei Dank hatte ich den ganzen Tag nichts zu tun als mich darauf vorzubereiten. Hätte ich doch selber die unten geposteten Rezepte besser gelesen!!!

Der Leberschädel war schön fix fertig und ich wollte ihn nochmal in den Kühlschrank stellen, dazu musste ich ein bissl Platz schaffen, also die Tomaten rauf zu den Eiern… MOMENT!, war da nicht was??! Eh klar, in den Leberschädel gehören Eier rein, sonst wird er sicher trocken und bröselig!! Also Netz wieder vorsichtig aufgemacht, Masse rausgenommen, bereits abgewaschenes G´schirr wieder hergeholt und nochmal 2 Eier eingearbeitet. Nur wie ich so über Eier nachdenke, fällt mir ein, dass man bei der doppelten Topfenknödel-Menge (übrigens viel zu viel, wer mag mal auf Topfenknödel vorbeikommen??) auch doppelt soviele Eier braucht – ich ungeschminkt und im Kochg´wandl (Gott sei Dank sind die neuen Sonnenbrillen seeehr groß und beim Sommermantel sieht man auch nicht, was man drunter an hat) zur Tanke, am Weg noch schnell telefonisch das Kraut-Rezept rückgecheckt und ich war wieder auf Schiene…

Jedenfalls haben sie gesagt, dass es ihnen geschmeckt hat – warum werden wir dann eine Woche lang Reste essen? ;-)

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Es wird a Wein sein…

Ende April/Anfang Mai muss man einfach beim niederöserreichischen Wein unterwegs sein – Kamptaler Weinfrühling war angesagt. Ob der unsteten Witterung hat sich das Lager in bequeme Auto- und wackere Radfahrer geteilt.

Hier ein paar Bilder… (evtl. auf Diashow klicken…)

Noch mehr Bilder hat Ronny gemacht – danke vielmals! Ich hab´s allerdings um ein paar gekürzt….

Kamptaler Weinfrühling 08

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Leberschädel à la Poldi

So, nicht dass ihr glaubt, es geht jetzt immer so weiter mit Kochrezepten, ist ja gar nicht mein Metier… Aber wenn ich schon erzähle, dass ich Hendl à la Hirsch gegen Leberschädel tausche, dann reiche ich der Ordnung halber auch das Rezept nach! Und das findet man übrigens nicht überall!! Das Rezept, nach dem´s meine Mutter gekocht hat, ist in Korrent geschrieben und unlesbar, aber Poldi hat auch eines – voila (ich lass die Accents schon weg… wie gehören die bei Voila?):

Leberschädel à la Poldi
Ein typisches Gericht aus meiner Mühlviertler Kindheit

Ca. 20 dag faschierte Leber, ca. 50 dag gemischtes Faschiertes, 1 Pkg. Semmelwürfel (in Milch einweichen und durchdrücken), 2 Eier und in Fett angeröstete Zwiebel gut durchmischen, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Majoran und Petersilie würzen. Ein Reindl mit Schweinsnetz auslegen, Masse gleichmäßig hoch hinein geben und Netz darüber schlagen, bei 190 Grad ca. 30-40 Min. ins Rohr (bei uns muss er immer extra trocken und knusprig sein!). Dazu schmecken Erdäpfel (ohne irgendwas – früher war Genuss noch pur und ohne Schnörksel) und „süßes“ Kraut.

Süßes Kraut
Ebenfalls nach Anleitungen von meiner großen Schwester Poldi

Eine mittelgroße Zwiebel klein schneiden und glasig anrösten, mit Mehl stauben und mit ca. 1/2 l Suppe aufgießen -> aufkochen lassen, wird dicklich/sämig. 1 Pkg. kurz durchgewaschenes Sauerkraut dazu und ca. 1/2 Stunde köcheln lassen, immer wieder rühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer würzen und mit Schlagobers verfeinern (od. mit Sauerrahm, dann darfs aber nicht mehr aufkochen).
Super Beilage – in meiner Kindheit gab´s das mit gekochten Erdäpfeln quasi als Vorspeise.

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s´Grätzl

Heute kurz nach 8 Uhr Früh ist mir wieder mal klar geworden, warum ich unser Grätzl so gerne hab. Hendl à la Hirsch hab ich tatsächlich für genau die Gruppe schon mal gemacht, also musste ein Plan B) her. Gekommen bin ich auf Mühlviertler Hausmannskost in Form eines Leberschädels (nicht, dass ich den schon mal selber gemacht hätte, aber die Topfenknödel eh auch nicht… hoffentlich wird die Suppe was, sonst sind die morgen seeehr hungrig!). Nur die Zutaten sind gar nicht so einfach zu bekommen, oder wo würdet ihr in Wien hingehen für 20 dag faschierte Leber (wird ungern gemacht, weil´s die Maschine versaut) und Schweinsnetz. Eingefallen ist  mir der Fleischer, von dem Tina + Gerhard mal erzählt haben. Der hatte das alles und noch viel mehr: Fleisch von kleinen Bauern im Waldviertel, kein Mehl oder Pökelsalz in den Würsten, kein Phosphat (war mir gar nicht klar, dass das drinnen sein könnte!), alles selbst gemacht – ich war begeistert! Alle, die auch im Grätzl wohnen bitte notieren: Fleischerei Ringl, Gumpendorferstr. 105!

Natürlich taugt mir am Grätzl auch die Nähe zum Naschmarkt und zur Mariahilferstraße, das Jelinek in der Otto-Bauer-Gasse (ab 9 Uhr offen, keine Hintergrundmusik!!, wahrscheinlich noch nie renoviert worden, herrlich unaufgeregtes Lokal!), das Rani in der Otto-Bauer-Gasse (Best of Indisch), die U4 um´s Eck (und auch sonst alles: Spar, Billa, Hofer, Apotheke, nepalesisches Restaurant (aber da bin ich nur wegen Urlaubserinnerungen hingegangen – die nepalesische Küche ist nicht grad berühmt…), Problemmüllsammelstelle….you name it, it´s there!).

Und das Beste überhaupt: nicht nur wir finden das Grätzl sympathisch – viele Freunde sind in walking distance!

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Hendl á la Hirsch

Fast hätte ich vergessen, dass ich am Sonntag ja Gäste eingeladen hab. Also quasi aus aktuellem Anlass diesmal gleich 3 Rezepte!!!

Und weil Ladies first und weil das die Vorspeise ist:

Tom Kha Gai á la Barbara
Thailändische Huhn-Kokos-Suppe

2-3 Zehen Knoblauch anrösten, Hühnerfleisch in kl. Stücke schneiden und auch anrösten, 1l Kokosmilch, ca. 1/2 l Wasser und 1,5 EL Tom Ka Paste dazu (gibt´s am Naschmarkt oder beim Thai-Markt um die Ecke…äh…), aufkochen, Lemon Grass, Ingwerscheiben und Koriander „am Stück“ dazu -> köcheln, fertig!

Mit gehacktem, frischen Koriander und evtl. Reis servieren.

Bei der Hauptspeise bin ich mir nicht so sicher, ob ich nicht das genau für die Gruppe schon mal gekocht habe, aber bei einem eingeschränkten Fundus kann das schon mal passieren…

Hendl á la Hirsch

Das Rezept verdanke ich Gernot (Hirsch…haha, daher kommt der Name, nicht weil man Hendl wie Hirsch zubereiten kann…) - obwohl so gut, wie´s er damals bei meinen Lieblingsnachbarn gemacht hat, ist´s mir noch nie gelungen (Eva + Peter: wir sind nicht wirklich Nachbarn, sonst gäb´s ein ex equo… nur damit da keine Missverständnisse aufkommen!)

Folgendes wird gewaschen, geschält und in rel. große Stücke geschnitten in eine Kasserolle gelegt: Schalotten, Knoblauch (ganz), Karotten, Erdäpfel, evtl. Fenchel, evtl. Sellerieknolle und anderes Gemüse und – zu einem späteren Zeitpunkt (weil kurze Garzeiten) – Zucchini, Pilze, Tomaten und Paprika. Darauf legt man Hendl-Stücke (mit Haut, gewaschen, gesalzen, gepfeffert) und übergießt alles mit Olivenöl und drückt Zitronen drüber – beides reichlich! Ein bissl klare Suppe dazu – die Erdäpfel sollten einigermaßen mit Flüssigkeit bedeckt sein, damit sie gut durch werden, die Hendl sollten eher nicht in Flüssigkeit sein, damit sie knusprig werden (darum auch mit Haut!). Evtl. Rosmarinzweigerl rein und für ca. 1 1/2 Stunden ins Rohr. Hendl-Stücke immer wieder mit Saft übergießen.  Mit Weißbrot (zum Saft auftunken!) servieren.

Topfenknödl á la Plachutta
Übrigens ein gutes Kochbuch: Plachutta Kochschule (danke Christine + Wolfgang)

35 dag Topfen (20%), 10 dag Semmelbrösel, 1 Dotter, 2 Eier, 5 dag Butter, 2 EL Staubzucker, 1 Prise Salz und etwas geriebene Zitronenschale zu einer glatten Masse verrühren und 2 Stunden kühl stellen. Mit bemehlten Händen kl. Knöderl formen und in viel, leicht gesalzenem Wasser 12 Min. schwach wallend kochen.

Butter schmelzen, Brösel darin goldgelb rösten und die abgetropften Knödel vorsichtig darin wälzen, anrichten und mit Zucker bestreuen.

Gutes Gelingen!

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Blockaden einer Bloggerin

Jetzt ist das nur ein Übungs-Blog und Themenschwerpunkt habe ich mir auch keinen vorgenommen, aber trotzdem soll´s mehr sein, als 1 Rezept, 2 Buchtipps und je 1-Lieblings-Comic und -Video.

Schmal ist der Grat zwischen persönlichen G´schichtln und Exhibitionismus. Und natürlich stellt sich immer die Frage, ob das andere fad, unoriginell, abgedroschen oder platt finden werden (um nur die plakativsten Ängste aufzuzählen.. ach ja: beinliche rechdschreibfeler gehören auch in diese Kategorie).

Da kann man sich x Mal vorsagen, dass man´s nicht für die anderen macht, ich exponier mich ja doch – und das birgt Gefahren und bietet Angriffsfläche für Kritik (von: „Was, die nimmt Suppenwürfel für´s Erdäpfelgulasch?!“ bis zu „Liest die auch Bücher, wo keine Bilder drinnen sind?“).

On the positive side: früher musste ich Klatsch und Tratsch oder den post-Wochenende-Report mühsam quasi „von Hand“ verbreiten, jetzt geht´s effizienter…. und wenn Robert mich ärgert, heißt´s ab sofort: „Hör auf oder ich erzähl´s im Blog!!“ ;-) )

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Let´s face(book) it!?

Der ORF titelt heute online „Österreicher im Web 2.0 zurückhaltend“ – jaja, ich bin ja schon dabei;-)
Weiter im Text: „Die Nutzung von Networking-Plattformen hat sich etwa zum Vorjahr verdoppelt: Jeder dritte Nutzer hat innerhalb der letzten vier Wochen eine solche Plattform besucht. Im Ranking führt dabei MySpace vor StudiVZ, Facebook und Xing.“

StudiVZ hab ich noch nie gehört und tatsächlich ausprobiert habe ich nur Facebook, hab´s aber nach ein paar Wochen genervt wieder sein lassen. Mit den Leuten, mit denen ich via Facebook am öftesten kommuniziert habe, hatte ich auch ohne regen Kontakt und bei denen, die mich wieder gefunden haben, hatte es einen Grund, warum wir uns verloren hatten! Und erst einloggen zu müssen, um zu sehen, wer mich via Facebook was fragt oder wer was auf Bücherliste und/oder Pinwand hat, war mir zu anstrengend……. Wenn ich das so schreibe, kommt´s mir selber komisch vor, dass ich mir umgekehrt vorstellen kann, dass jemand diesen patscherten Blog verfolgt.

Anyhow: Eure Meinung würd mich interessieren.
Ist Facebook (oder eine ähnliche Plattform):

a)  ein Zeiträuber oder
b) ein wertvolles Tool um sich der Umwelt mitzuteilen und Kontakte zu halten/finden?

Rsvp via Kommentar!
Was heißt ihr wollt mehr Antwortmöglichkeiten? Mehr gibt´s nicht, das macht doch alles nur kompliziert!

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Für Barbara

Ich soll ja auch üben, wie man ein Video einbaut – z.B. von YouTube, hat den Vorteil, dass man eingentlich nur „embedded“/einbettet, also quasi nur einen Link zu YouTube herstellt und den eigenen Speicher nicht belastet… oder so in der Art. Soviel zur Theorie im Hintergrund.

Teil des Lernprogramms ist zwar auch, ein eigenes Video erst auf YouTube zu veröffentlichen und dann hier einzubauen (also bleibt dran bzw. schaut immer wieder mal rein!), aber für den Anfang nehmen wir mal ein fertiges – und eines der besten aller Zeiten widme ich Barbara (wir wollten mit unserer live-Version schon fast auf Tournee gehen, aber ich hätte nur die Rolle des sinkenden Schiffes gehabt und darum hab ich abgelehnt….):

Man beachte – Aussprache klassisch für English-speaker deutscher Muttersprache: „Tschörmän Kostgard…“

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