Archiv für Mai, 2008

Yoga-Bilder – wird aber auch Zeit!

Spät aber doch und nach Bildern von Essen und wenig asketischen Drinks hier die Beweise, dass wir echt geschwitzt und uns täglich 2x in alle möglichen Richtungen verrenkt haben – mit der richtigen Atmung heißt das dann Yoga:

Yoga-Sessions

Auch sehr cool: eine Yoga-Session direkt am einsamen Strand bei der Dracula-Schlucht. Ich hab mich mehr dem Fotografieren gewidmet…. ich vertrag nicht zuviel Sonne und dann auch noch bewegen…

Strand-Session

Und so turnt der Meister (Klaus Giritzhofer):

Klaus

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Villa Tsapakis und Taverna Odysseas

Zurück in der Heimat muss natürlich über die Yoga-Woche in Wort und Bild berichtet werden. Den Start mache ich mal mit unserer Bleibe – die Villa Tsapakis: sauber, freundlich geführt, komfortabel, absolute Strand-Nähe mit angeschlossener Taverne, was auch kein Nachteil ist =)

Villa Tsapakis

Und als Abschiedsgeschenk: Olivenöl und Raki aus eigener Produktion zum mit nach Hause nehmen!

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Yasou aus Kreta

Leider gibt´s in Dytiko (nahe Lentas) keine Möglichkeit, schon mal die ersten Bilder vom Yoga-Camp zu schicken – wird nachgereicht, versprochen!

Was gibt´s zu erzählen? Yoga macht Fortschritte, auch wenn wir heute pausieren (Robert hat den Sonnenbrand seines Lebens!), aber das Bein geht noch immer nicht hinter´s Ohr…

Aber nicht nur Askese, sondern auch Raki, Mythos (das regionale Bier) und griechische Leckereien (z.B. Gigantes (große Bohnen eintopfmäßig zubereitet), Tzatziki, Tarama, Stiffado (gulaschartiger Eintopf mit grünen Bohnen als Beilage), Pastitio (Nudelauflauf…eigenartigerweise mit Zimt…typisch griechisch wird mir versichert!), Moussaka, Calamares, Fisch etc.) stehen auf dem Programm. Dazwischen: schlafen, am Strand herumliegen, in den Nachbarort spazieren, die Dracula-Schlucht durchwandern… aber es im Wesentlichen mal locker angehen und ein paar Gänge zurückschalten. Alles andere erzähle ich besser, sobald ich die Bilder downloaden kann.

Heute Abend wird noch Gabis Geburtstag gefeiert – drüben in Lentas. Nächstes update on Maria vermutlich erst wieder aus der Heimat! So long….

Ach ja: Bussi an alle, die in der Heimat frieren. Hier ist es HEISS aber dank Wind komme sogar ich mit den Temperaturen zurecht.

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Über den Wolken

Ha, morgen müssen wir zwar wirklich früh raus (Taxi um 3.45 Uhr!!), dafür sind wir vor 9 Uhr hoffentlich schon auf Kreta! Mit im Gepäck: die Yoga-Matten. 2 Stunden Yoga vorm Frühstück (hoffentlich gewöhne ich mich da nicht dran, das passt schlecht zum St. Pölten-Busfahrplan) und dann noch eine Einheit am späten Nachmittag – dazwischen: faulenzen, rumliegen, vielleicht ins Meer gehen, wandern/spazieren, lesen, nix tun – herrlich!

Und wenn die G´schichte vom Internet-Cafe stimmt, dann melde ich mich mal von unterwegs…

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Urlaubsreif?

Wie erkennt man, dass man urlaubsreif ist?

  1. Wenn man nach dem Weckerläuten lässig nochmal 45 Minuten weiterschläft, weil man vor lauter Erschöpfung nicht aus dem Bett kommt.
  2. Wenn man Kollegen ansudert.
  3. Wenn man über 50% der Anfragen mit „fia des hob i hiaz koa Zeit“ quittiert.
  4. Wenn man den Kalender nur mehr abarbeitet aber kein Platz mehr für neue Eintragungen ist.
  5. Wenn man nichteinmal mehr Freunde sehen will sondern froh ist, wenn man EINMAL zu Hause auf der Couch ist.

1 Woche Urlaub ab Montag – yipee!!

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Busy as hell…

Lieber Blog,

es tut mir leid, dass ich dich derzeit vernachlässige, aber das Weinherbst-Journal ist gerade in der Endphase und ab nächsten Montag bin ich im Urlaub (1 Woche Yoga auf Kreta – yipee!!) und die Freizeit verbringe ich zur Zeit auch lieber mit meinem Besuch (Bussi an die Familie Unger-Hunt) als vor dem Laptop – es kommen wieder bessere Zeiten für dich, ich versprech´s!!

Deine
M.

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Maiandacht

In Dietrichschlag (meinen Heimatdorf, wo die Hausnummern bis 13 gehen – und da haben manche Familien zwei…) steht eine kleine Kapelle und seit ich mich erinnern kann, wird hier im Mai um 19 Uhr Rosenkranz gebetet. Am Pfingstwochenende war ich wieder 2x dabei und viel hat sich nicht geändert:

  • Männer und Frauen sitzen auf getrennten Seiten (außer es wird eng – im Zweifel sind wir mehr praktisch als dogmatisch!).
  • Es gibt einen Vorbeter und der ist männlich.
  • Und obwohl mittlerweile 80% der Teilnehmerinnen erwachsen sind, kommt am Schluss immer noch das Kindergebet. Und das endet mit „… in deine Wunden schließ´ mich ein, dann schlaf ich sicher keusch und rein!“ AMEN kann ich da nur sagen!!
  • Maiandacht

    Aber grundsätzlich ist das Fortbestehen der Maiandacht eine schöne Sache, man trifft sich um ein religiöses Ritual fortzuführen, das durchaus seine medidativen Qualitäten hat. Und die, die darüber lächeln, sind oft die Ersten, die ohne Bedenken ein indisches Mantra singen würden ohne ein Wort Sanskrit zu verstehen.

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Bosheitsnacht

Bin grad retour aus dem Mühlviertel – mit einem uralten Brauch im Gepäck: letzte Nacht war Bosheitsnacht (in anderen Gegenden auch Unruhnacht genannt). In der Nacht von Pfingstsonntag auf -montag darf man nach Einbruch der Dunkelheit kleinere Streiche spielen – solange man sich nicht dabei erwischen lässt!

Ich erinnere mich an eine Bosheitsnacht bei den Cousinen im Nachbardorf – wir haben nur harmlose Dinge angestellt und plötzlich kommt aus der Dunkelheit eine Männerstimme:“Hiaz dawisch i eich!“ Blitzschnell waren alle in alle Himmelsrichtungen verschwunden (alte Taktik – wenn man sich aufteilt, hat´s der Verfolger schwer!). Nur ich war nicht ortskundig, bin zwischen zwei Häusern durchgelaufen und in der Sackgasse geendet – TODESÄNGSTE!!! Erwischt hat er mich nicht, aber danach war ich ein paar Jahre nicht unterwegs in der Bosheitsnacht.

Bis ich so ca. 14 war. Jedes Mal, wenn der Zahnarzt mit einer Behandlung fertig war, hat er gesagt: „So, passt wieder. Nächstes Mal kannst schon den Freund mitbringen!“ – Wenn der gewusst hätte, dass ich mit seinem Sohn zusammen war (hat damals bedeutet: Händchen halten, telefonieren (gaaaanz selten) und ein Bussi da und dort)! Jedenfalls mit dem Zahnarzt-Sohn und Freunden (cool, weil alle viel älter!) war ich in der Bosheitsnacht in Ulrichsberg unterwegs. Wir haben beim alten Gemeindehaus ein paar Fenster ausgehängt und im Marktbrunnen versenkt – konnten wir ja nicht wissen, dass da nachher jemand Gartenbänke reinwerfen würde. Jedenfalls gab´s ein Nachspiel bei der Polizei und ich bin den Jungs heute noch dankbar, dass sie dicht gehalten haben und ich offiziell nie dabei war. Danach bin ich wirklich nie mehr „bosheiten“ gegangen, wurde aber noch ein paar Mal Opfer z.B. als mein Tuchent entwendet und bei meinem damaligen Freund B. deponiert wurde. Nicht schlecht – dafür musste man sich immerhin Zugang zu 2 Häusern verschaffen, wo überall jemand zu Hause war!!!

In unserem Dorf ist der alte Brauch nach Anzeigen wegen Sachbeschädiung und Körperverletzung (!) so gut wie abgekommen (ein bissl rauer geht´s am Land schon noch zu…), aber die Kirchgänger fanden heute Früh wieder allerhand Gerätschaft, Traktor und ein Auto ohne Kennzeichen rund um die Kirche drapiert. Ist doch schön, wenn die Jugend alte Traditionen weiterführt ;-)

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Brunnenmarkt und Yppenplatz

Ha, mein Geburtstag ist schon 2 Monate her und ich profitier immer noch davon. Hab heute Früh das Frühstück am Yppenplatz, das Siegi mir geschenkt hat eingelöst – cool! Ich geh überhaupt in der Früh gerne durch Märkte, der 16. ist multi-kulti und ich wunder mich, warum a) soviele Eier angeboten werden und wie b) 10 Eier nur 1 Euro kosten können!

Gott sei Dank hat Siegi schon einen Platz an der Sonne beschlagnahmt, denn der Andrang im AN-DO (übrigens das Schwesterlokal vom DO-AN am Naschmarkt) ist groß. Die Leute hier sind cool und relaxed, entspannter und nicht so „chic“ wie am Naschmarkt, irgendwie individueller und manche Outfits fallen unter „künstlerisch“. In der entspannten Atmosphäre ist es auch wurscht, dass die Kaffeebestellungen irgendwie immer schief gehen – Melange statt Cafe Latte, den nächsten Latte ganz vergessen und sowieso zu wenig Personal im Gastgarten, was sich auf die Wartezeiten auswirkt. Aber wer schon einen Tisch hat, dem ist das egal und darum trotzdem höchste Empfehlung für Frühstück am Yppenplatz. UND: geistige Notiz endlich mal das NOI anzutesten – im Idealfall auch im Gastgarten am Yppenplatz!

So, und jetzt schnell gepackt und ab ins Mühlviertel. Ich hab die Family schon eine ganze Weile nicht mehr gesehen und mein Patenkind hat grad die schriftliche Matura gehabt, meine Schwester ist hochschwanger und baut Haus usw. usf. – höchste Zeit, mal nach dem Rechten zu sehen. Mit im Gepäck: 2 leere Kisten Schlägler Bier, das wir mit Begeisterung immer nach Wien bringen und trotz beengter Verhältnisse stets vorrätig haben. Unsere Freunde wissen´s zu schätzen und Barny, der gestrenge Tiroler, vertritt überhaupt die Philosophie, dass man nur aus „böhmischem Wasser“ gutes Bier brauen kann. Wer sich davon überzeugen möchte, ist herzlich auf „einen Schluck Heimat“ bei uns eingeladen!

Schönes, langes Pfingstwochenende allesamt!

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Wenn´s mal schnell gehen muss…

Ein Pasta-Rezept für Eilige: Knoblauch und Zwiebel klein schneiden und anrösten, gewürfelte Tomaten und Tunfisch aus der Dose dazu -> köcheln lassen, würzen, klein geschnittenen Ingwer und frische Kräuter dazu und über al dente gekochte Spaghettini drüber – fertig!!
 

Ingwer macht die Sache ein bissl raffinierter. Und warum die Kombi Knoblauch und Ingwer gut ist, predigt Alfons Schuhbeck im Fernseher. Herrn Schuhbeck hab ich übrigens mal live kennen gelernt, jawohl! Ich hab ihn einen Abend lang bei der Weinherbst-Eröffnung betreut – ein seeehr interessanter Typ! Und ein Buch hat er mir auch geschenkt :-)

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