Archiv für März, 2009

Yes, she can

Was Emma schon alles kann: mit Spucke Blasen machen, plauschen, sabbern, in Bauchlage den Kopf anheben (gelingt selten vor Zeugen…), beim Hochziehen ins Sitzen den Kopf mitnehmen, gezielt auf herabhängendes Spielzeug schlagen und so lieb lächeln, dass man jede nächtliche Schlafunterbrechung vergisst.

Cheese!

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Frühling?!

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Laut Kalender sollte ja schon längst Frühling sein, aber bisher gab es nur ein paar zarte Anzeichen dafür.

Emma ist immerhin schon im Schanigarten gesessen und heute im Wagerl ohne Verdeck gefahren – Cabrio-Style quasi. Und im Look haben wir auch schon Frühlingsblumen vorweggenommen…

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Erste Shiatsu-Behandlungen ;-)

Im Babymassage-Kurs – und vor allem bei der dort geübten indischen Massage – kommen Bewegungsabläufe vor, die denen in Shiatsu ähneln.
Gut zu wissen, dass auch andere Kulturen zu dem Schluss gekommen sind, dass man so etwas in Fluss bringen kann!

Ein Beispiel gefällig? „Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen…“ ist spielerisch ungefähr das, was man auch in Shiatsu macht, um die Meridianenden an den Fingern zu stimulieren.

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Herr Pinz und Frau Panz

Bei der Babymassage haben wir folgendes kleine Sprüchlein zum Austreiben der Winde gelernt (wir dachten ja nicht, dass es so prompt funktioniert! – Ton einschalten!) :  

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Ein Tag mit Emma

Huch, heute haben wir wieder mal versucht, auf allen Kirtagen zu tanzen – und Emma hat super mitgemacht… meistens zumindest. Und während sie bereits im Bettchen liegt, lasse ich den Tag revue passieren:

  • ca. 1.30 Uhr: Emma wird wach und hat Hunger. Kein Wunder, die letzte Mahlzeit liegt bereits über 7,5 Stunden zurück. Entsprechend zügig verläuft das Stillen und nach wickeln und einer Kuscheleinheit schläft sie wieder.
  • 6.30 Uhr: Taaaagwache! Wieder wird gestillt, ein bissl rumgespielt, geduscht und während Emma erneut schläft, mache ich ein paar Sonnengrüße (sprich: Yoga) um die Ganzkörperverspannungen zu lindern.
  • ca. 9 Uhr: Die Putzhilfe hat sich angemeldet – schnell noch alles aufräumen, damit die zu putzenden Stellen überhaupt zugänglich sind. Dazwischen ist Emma wieder hungrig obwohl noch keine 3 Stunden vergangen sind.
  • ca. 10.30 Uhr: Viel zu spät brechen wir zum ersten Mal Babykino im Votiv auf. Zu „Slumdog Millionaire“ kommen wir zu spät (3!!! Rolltreppen in der Station Schottentor sind außer Betrieb!), aber um 11.15 Uhr „Vicky, Christina, Barcelona“ von Woody Allen erreichen wir noch. Das Licht geht nicht ganz aus, die Lautstärke wird etwas runter gefahren (die vom Film – die Babies plärren ungeniert) und ich hab Glück: Emma schläft den ganzen Film (der übrigens super ist!) durch.
  • ca. 13 Uhr: Mittagessen bei Akaikiko auf der Freyung – die Sushi können mit denen vom Mono-Sushi (siehe Restaurant-Empfehlung) nicht mit, aber ich schlinge sie schnell runter, denn Emma ist für die nächste Mahlzeit fällig!
  • ca. 13.20 Uhr: Da Emma ihr Essen noch nicht einfordert, brechen wir zur VHS im 3. Bezirk auf.
  • ca. 14 Uhr: Babymassage beginnt – und jetzt hat Emma Hunger.
  • 15 Uhr: nach der Babymassage mit D. und A. und Sohn A. zu Starbucks und noch ein bissl spazieren im 1. Bezirk.
  • Auf der Straße noch Zufalls-Tratsch mit Ex-Arbeitskollegin und kurzer Abstecher in eine Boutique.
  • ca. 17.30 Uhr: Da Emma sich ruhig verhält, mach ich auch noch schnell Einkäufe bei Spar, treffe den Ex-Nachbarn und bei der Kassa setzt Emma ein. Hunger! Ja, den hab ich auch – Bärenhunger!
  • ca. 18 Uhr: Rein bei der Wohnungstür, während Robs die schreiende Emma auspackt werden Hände gewaschen und der Stillpolster gekrallt und los geht´s! Nach dem Wickeln und ein bissl plaudern ist Emma streichfähig und schläft ein.
  • ca. 19 Uhr: Endlich Abendessen improvisieren, mit Robs plaudern, eine Hochzeitsband suchen, Mails checken, in der Eltern-Zeitschrift schmökern, einen Eintrag im Blog schreiben, zur Ruhe kommen und dem Drang, gaaanz viel Schoki reinzustopfen, widerstehen.

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Little friends

Ein paar kleine Freunde von Emma haben wir schon vor die Linse bekommen:

Friends

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Namensgebung

Vor kurzem haben sich Shiatsu-Klienten vom besten aller Väter und ein Spontangast gemütlich auf der Couch niederlassen und bei der Gelegenheit gleich als Namensspender für ein paar Spielsachen fungiert. Wenn ich vorstellen darf:

Obere Reihe v.r.n.l.: Liese (benannt nach der edlen Geberin), Karli (der Spielmann), Alexander (kann sich die Augen mittels Magnet zuhalten, jawohl!) und vom letzten Kameraden in der Reihe wissen wir nur, dass er nicht Linus heißen soll, aber der Name bleibt ihm wohl – „nicht-Linus“.

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Untere Reihe v.l.n.r.: Fred vom JUPITER (weil er aussieht wie ein MARSmännchen), Mijou (damit nicht alle Spielsachen Männernamen haben), der fiese Pete (wacht über Emmas Schlaf und hat einen Knopf in den Ohren, damit er nicht vergisst, auf sie aufzupassen), Rudi Haslinger (der einzige mit Vor- und Nachnamen!) und Maxi (der hängt normalerweise im Spieltrapez herum).

Was, das interessiert euch nicht, wie die Maxln heißen??!! Aber ich hab doch gesagt, dass es von Emma nicht dauernd was zu erzählen gibt!

Aber wenn ich schon dabei bin: gestern hat sie zwei 15-20-Minuten-Schreiattacken vom Feinsten hingelegt. Laut dem Buch „Oje, ich wachse“ zeigt unübliches Verhalten immer einen Wachstums-/Lernschub an. Und siehe da: soviel wie heute Mittag hat sie überhaupt noch nie geplauscht!

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Spieglein, Spieglein an der Wand…

An alle, die ungeduldig auf neue Emma-Fotos warten: wir fotografieren nicht mehr ganz so viel wie am Anfang und da Emma noch immer nicht sitzen, krabbeln oder gehen kann, werden die Bilder immer ähnlicher. Weil Emma so viele herzige Sachen zum Anziehen bekommen hat, hier nocheinmal ein paar Bilder zum Thema Girlie-Chic mit bestem Dank für all die super Outfits. In die Sommer-Garderobe muss sie erst reinwachsen…

Styles

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Update on Emma

Heute war wieder ein Routinebesuch bei der Kinderärztin angesagt und hier sind die neuen technischen Daten: 59 cm und 5110 Gramm!

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Karotten-Ingwer-Suppe und Coq au Vin

Zwei Rezepte, die schnell gehen und an kalten Tagen von Innen heraus wärmen, möchte ich euch ans Herz legen:

Karotten-Ingwer-Suppe

2 EL Öl in einem beschichteten Topf erhitzen, 1 fein gehackte Zwiebel darin bei milder Hitze weich dünsten. Mit 600 ml Gemüsesuppe aufgießen und mit Muskat, Zimt, geriebener Bio-Orangenschale und 1 Teelöffel frisch gehacktem Ingwer würzen. Die Suppe zum Kochen bringen. 300 g Karotten in dünnen Scheiben zufügen und zugedeckt in 10 Minuten weich köcheln. 2 EL Crème Fraîche dazugeben (bei Laktoseintoleranz Sojacreme) . Die Suppe mit dem Mixstab fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Evtl. Saft einer halben Orange oder 1 EL Zitronensaft dazu.

Ehrlich gesagt hab ich´s selbst noch gar nicht probiert, aber Robs hat die vor kurzem super gut gemacht. Evtl. mit einem Tupfer Sauerrahm und frischen Blätterteigstangerln anrichten (Blätterteig in Streifen schneiden, Streifen verdrehen/twisten, auf´s Blech, mit verquirltem Ei bestreichen und mit Kümmel, grobem Salz, Sesam oder Parmesan bestreuen).

Coq au Vin/Hendl in Rotweinsauce

Den Ofen auf 225° vorheizen. In einem Schmortopf 10 g Butter auslassen und ca. 5 dag aufgeschnittenen (kurze Streifen), durchwachsenen Speck darin kross braten. Herausnehmen und abtropfen. 1 ganzes Hendl zerteilen und im Fett kräftig anbraten, warmstellen. Ins Bratenfett evtl. nochmal etwas Butter geben und ca. 1/4 kg geviertelte  Schalotten und 1/4 kg halbierte Champignons kurz schmoren. Hendl und Speck dazu, mit 1 Lorbeerblatt, Thymian und Knoblauchscheiben würzen und Gemisch aus  1/6 l Suppe und 1/8 l Rotwein oder mehr =) drüber leeren. Ca. 45 Min. ins Rohr (je nach Größe der Hendl-Teile), Hendl öfter mit Saft übergießen, evtl. Saft mit Mehl etwas eindicken (sprich etwas Saft rausnehmen, mit Mehl glatt rühren und wieder dazu geben – aufkochen lassen). 

Der Franzose übergießt das Hendl mit brennendem Cognac bevor die restlichen Zutaten und der Saft dazu kommen – ich spar mir das, bin dafür mit dem Wein (und auch der Suppe, weil ich allgemein gerne viel Sauce habe) großzügiger. Und der Franzose isst dazu nur Baguette – ein weiterer Grund, warum ich das Gericht so mag: kein Salat, keine Beilagen – unkompliziert zu kochen. Ich hab das jetzt aus lauter Begeisterung gleich ein paar Mal gemacht, das letzte Mal aber  viel zu lange im Rohr gehabt (ich entschuldige mich nochmal bei unseren Gästen für das auseinanderfallende Hendl).

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