Archiv für Dies & Das

Land am Strome

Die City bekommt eine Schiffsstation – und was für eine! Zumindest die Baustelle am Schwedenplatz hat heute riesig gewirkt (ist mir da gestern Nacht nix aufgefallen oder haben die das heute aus dem Boden gestampft?). Ab 2010 sollen hier die Twin City Liner (die sehr beliebten Tragflügelboote zwischen Wien und Bratislava) und DDSG-Schiffe anlegen. Laut Pressemitteilung werden 750 m2 Glas und 300 Tonnen Stahl für das künftige „architektonischen Highlight am Donaukanal“ verbaut.

Nach Hermann´s Strandbar, dem Badeschiff und ein paar neuen Beisln endlich wieder mal ein großer Schritt in Richtung der lang angekündigten Belebung des Donaukanals.

Schreibe einen Kommentar

Weihnachtlich glänzet… die Stadt!!

Wien hat aufgerüstet und wer immer noch glaubt, in der Weihnachtszeit nach New York zu müssen, der möge nochmal nachdenken, beides gesehen, kein Vergleich!!!

Ich bin jetzt schon ein paarmal in der Dämmerung bzw. nachts über Kohlmarkt und Graben gewandelt – die Weihnachtsbeleuchtung ist nicht zu toppen (obwohl ich Tuchlauben und Kärntnerstraße eingeschaltet noch nicht gesehen habe).

Wenn hier – in Kombination mit den historischen Bauten (beleuchtet!) und den zig Weihnachtsmärkten, die so dicht sind, dass man sogar mit dem Kinderwagen locker 3 an einem Nachmittag schafft - keine Stimmung aufkommt, dann wird´s wohl nix mehr. Außer wir erleben doch noch verschneite Landschaften, aber im Moment schaut´s ja nicht danach aus.

Für alle, die es sich nicht live anschauen können, ein Link

PS: Was man für privat zu Hause lernen kann: blaue Weihnachtsbeleuchtung macht sich nicht gut (siehe die Wölkchen in der Nußdorferstraße) und zuviel ist gaaanz schlecht (siehe Rathausplatz)

PPS: Was ich an der Stelle auch noch in der Rubrik „no-no“ loswerden muss: am Rathausplatz steht neben der Krippe ein Bankomat!!!

Schreibe einen Kommentar

20 Jahre danach

Allerorts gedenkt man dieser Tage des Mauerfalls in Berlin. Ich hatte damals gerade maturiert und war nach Wien ins Studentenheim übersiedelt. Natürlich war 1989 schon zu spüren, dass wir Zeitzeugen eines immensen Umbruchs werden. Und jetzt, 20 Jahre später, belegt der Blick zurück, dass sich wirklich enorm viel getan hat. Der „Osten“ ist ein paar hundert Kilometer weiter östlich gerückt, der einstige „Ostblock“ wird gern als Zentraleuropa gesehen, aus der EG wurde die EU mit mehr als doppelt so vielen Mitgliedsstaaten, Internet und Mobilfunk haben unser aller Leben gewaltig verändert, zwischendurch haben wir mal die Währung gewechselt und während wir auf dem Maturafoto noch aussehen wie fleischgewordene Cockerspaniels, gibt es heute schon etliche Friseure, die Dauerwellen gar nicht mehr machen ;-o

Schreibe einen Kommentar

Weihnachtsmärkte

Noch fast 7 Wochen bis Weihnachten und nur noch 1 Woche bis in Wien die ersten Christkindlmärkte aufsperren. Emma und ich sind wild entschlossen, uns ins Getümmel zu werfen und den einen oder anderen Glühwein zu trinken. Außerdem kennen wir die Weihnachtsmärkte am Wilhelminenberg, am Cobenzel, beim Belvedere und im Türkenschanzpark noch nicht – na wenn das kein Auftrag ist! Wer Lust hat, mitzukommen, bitte melden!!

Schreibe einen Kommentar

Early Bird

Unglaublich, was man alles weiterbringt, wenn der Tag um 6.30 Uhr beginnt. Heute hab ich Emma schon 2x gewickelt,  2x gefüttert und angezogen, dazwischen Töpfe und Pizzablech von gestern abgewaschen und gebügelt. Auf der Post waren wir auch schon.. und in der Apotheke… und Lebensmittel einkaufen. Und jetzt – um 10 nach 9 – liegt Emma zum Vormittagsschlaf im Bett und in der Küche brodeln schon die Knochen für eine Rindsuppe. Bald wird auch die Waschmaschine laufen – ich fühl mich wie eine Hausfrau aus den 20ern. 

Wer jetzt glaubt, ich hätte schon gefrühstückt – abgesehen von einem Kaffee mit dem besten aller Ehemänner  - und wär geduscht und geschminkt, dem kann ich nur sagen: get real!!!

Kommentare (1):

Na Mahlzeit!!

Die AK OÖ hat Grillfleisch getestet und ich bin schockiert – von „wertgemindert“ über „für den menschlichen Verzehr ungeeignet“ bis zu „gesundheitsschädlich“ ist alles dabei!!! Und das von Anbietern wie Merkur, Penny, Interspar und Billa!!!

Ebenfalls mehr als schockierend ist ein Test_Babynahrung: fast alle getesteten Produkte enthalten krebserregendes (!!!) Benzol oder Furan!! Das Drama wird lediglich dadurch relativiert, dass Babies die Gläschennahrung nur über einen kurzen Zeitraum zu sich nehmen.

Was die Stiftung Warentest herausgefunden hat, ist im Vergleich dazu ja direkt harmlos: nämlich, dass Gläschennahrung vom Konsumenten nachgebessert werden muss: zuwenig Fett und zuwenig Vitamin C (siehe Babynahrung_Test).

Kombiniert mit den Horrormeldungen über analogen Käse und Schummelschinken kann man echt nur sagen: weit haben wir´s gebracht im Feinkostladen Europas!

Schreibe einen Kommentar

Jahrgang 1989

20 Jahre ist die Matura schon her – Anlass genug, sich in der alten Schule zu treffen, zu schauen, was sich dort alles verändert hat, mit dem Direktor Sekt zu trinken (für alle, die ihn und mich kennen: ich mag ihn noch immer nicht, aber einen Sekt kann man ja annehmen…) und mit alten SchulkollegInnen zu tratschen.

Man spürt heute noch, dass wir eine außerordentlich gute Klassengemeinschaft waren – prompt war´s auch wieder seeehr lustig!

8b

Schreibe einen Kommentar

Perpetuum Mobile

Definitionsgemäß ist ein Perpetuum Mobile etwas, das – wenn einmal in Gang gesetzt – ständig in Bewegung bleibt. Und in Physik haben wir gelernt, dass es so etwas nicht gibt, weil immer wieder Energie zugeführt werden muss, damit etwas nicht (v.a. durch Reibungsverluste) zum Stillszand kommt.

Nun ja, unsere Waschmaschine entwickelt sich zum Perpetuum Mobile. Zwei Personen arbeiten daran: Robert macht derzeit sehr intensiv Shiatsu (weißes G´wand und Leintücher zu Hauf) und die kleine Maus musste heute um 6.15 Uhr schon das erste Mal umgezogen werden (gestern z.B. 3x im Laufe des Tages!!). Aber vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Waschmaschine durch einen Verreiber zum Stillstand kommt…

Schreibe einen Kommentar

Auf der Suche nach dem richtigen Kleid

Ein Hochzeitskleid muss her – keine einfache Aufgabe, wenn man nach der Geburt des Kindes mehr denn je versucht ist, Süßes reinzustopfen. Aber jammern macht auch nicht schlanker – also auf in die Welt der Brautmoden!

Gab´s rund um die Schwangerschaft schon Kommentare wegen dem fortgeschrittenen Alter („Ist das Ihr erstes Kind?“), so geht´s jetzt munter weiter: „Sind Sie die Braut?“ und „Sie heiraten am Standesamt, oder?“ Naja, immer noch besser als: „Sind Sie schwanger!?“

Das bisher teuerste Kleid: € 6.800,-!!! Ja, das war ungefähr der Anschaffungswert von meinem letzten Auto (kleine Gedenkminute für den blauen Boliden!). Nicht dass ich es probiert hätte, aber es war in der Bildschirm-Auswahl. Für alle, die noch nie dabei waren: im Normalfall wählt man mal aus einem Katalog oder am PC in Frage kommende Kleider aus und dann wird erst probiert.

Was mir bis heute ein Rätsel war: wie geht das, wenn pro Modell nur 1-2 Stück vorhanden sind und Frauen aller Größen sich durchprobieren möchten? Ganz einfach – man nehme ein Kleid mittlerer Größe, bei zierlichen Frauen wird es abgesteckt und wenn das Kleid zu klein ist, bleibt der Zipp offen und mittels Bändern wird das Kleid hinten zusammengehängt – in beiden Fällen kann dann recht gut abgeschätzt werden, wie´s aussehen könnte. Dann wird´s entweder in der richtigen Größe bestellt (Achtung: bis zu 5 Monate Vorlauf – bitte bedenken, falls jemand die Absicht hat, spontan mit dem Liebsten durchzubrennen) oder umgeändert, d.h. entweder kleiner gemacht oder hinten beim Zipp ein Stoffteil (der beim Kürzen übrig bleibt) eingesetzt und dann halt darüber geschnürt statt gezippt (seit heute sehe ich Kleider mit Schnürung mit anderen Augen…).

Kürzen ist auch so eine Sache – ich hab schon bei Sichtung der online-Bilder gesagt, dass keine Frau sooo lange Beine hat und die Models mindestens auf einem Hocker stehen. Ist tatsächlich so – jedes Kleid ist zu kürzen und bei der Anprobe steht man auf einem Hocker, was ordentlich streckt und einen gleich viel Model-mäßiger und kaufwilliger macht ;-)

Kommentare (1):

Frohe Ostern!

Wer kann´s noch singen: „Der Heiland ist erstanden, befreit von Todesbanden … Der Tod hat keinen Stachel mehr, der Stein ist weg, das Grab ist leer.“

In Wien braucht es anscheinend schon Plakataktionen um zu erklären, warum wir Ostern feiern:

divers-014

Schreibe einen Kommentar